Viele ältere Menschen kennen das Gefühl: Man kommt im eigenen Zuhause noch gut zurecht, aber manches fällt einfach schwerer als früher. Der Einkauf kostet mehr Kraft, der Weg zum Arzt wird anstrengend, das Bett neu zu beziehen ist mühsam und auch Briefe, Formulare oder Termine rauben mitunter mehr Nerven, als einem lieb ist. Genau in dieser Phase wünschen sich viele keine große Umstellung, sondern eine verlässliche Person, die im Alltag unterstützt, ohne alles an sich zu ziehen.
Mit Petra Krasemann hat sich im Seniorenbeirat eine Lebenshelferin vorgestellt, die genau an diesem Punkt helfen möchte. Ihr Angebot richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die sich im Alltag Entlastung wünschen, besonders bei gesundheitlichen Einschränkungen. Dabei geht es nicht um anonyme Betreuung im schnellen Takt, sondern um persönliche Unterstützung, die sich am wirklichen Leben orientiert und im besten Fall dafür sorgt, dass ältere Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt in ihrem Zuhause bleiben können.
Hilfe bei dem, was im Alltag liegen bleibt
Petra Krasemann unterstützt Seniorinnen und Senioren ganz praktisch. Sie fährt mit ihrem eigenen Auto zu Terminen, erledigt Einkäufe und Besorgungen und hilft bei typischen Aufgaben im Haushalt. Dazu gehören unter anderem:
- kochen
- putzen
- bügeln
- Betten beziehen
- Unterstützung bei Postangelegenheiten
- Begleitung im Alltag
- gemeinsame Freizeitgestaltung
Gerade diese Mischung ist wichtig. Denn im Alltag ist es selten nur eine einzige Sache, die Probleme macht. Oft sind es mehrere kleine Belastungen, die zusammen schwer wiegen. Mal fehlt die Kraft für den Einkauf, mal ist der Weg zur Behörde unangenehm, mal wäre einfach jemand hilfreich, der zuhört, mitdenkt und mit anpackt. Petra Krasemann beschreibt ihr Angebot deshalb bewusst offen: Wenn zu Hause etwas anderes schwierig geworden ist, wird gemeinsam darüber gesprochen und geschaut, ob auch dafür eine Lösung gefunden werden kann.
Besonders gefragt: Begleitung und Einkaufen
Auf die Frage, was in der Praxis am häufigsten nachgefragt wird, nennt Petra Krasemann vor allem zwei Dinge: Begleitung und Einkaufen. Das ist leicht nachvollziehbar. Denn genau hier merken viele ältere Menschen zuerst, dass der Alltag nicht mehr ganz so einfach ist wie früher.
Ein Einkauf ist eben nicht nur eine Frage von Milch, Brot und Kartoffeln. Er bedeutet Wege, Taschen, Tragen, Warten, Einräumen und manchmal auch die Unsicherheit, ob man alles noch gut schafft. Ähnlich ist es bei Terminen. Der Arztbesuch beginnt nicht erst in der Praxis, sondern schon beim Fertigmachen, beim Mitnehmen der Unterlagen, beim Weg dorthin und bei der Rückfahrt. Wenn dann jemand da ist, der nicht nur fährt, sondern wirklich begleitet, nimmt das spürbar Last aus dem Alltag.
Genau das betont Petra Krasemann auch selbst: Sie ist nicht nur „die Fahrerin“, sondern begleitet die Menschen während des Termins. Das ist ein wichtiger Unterschied. Denn vielen Seniorinnen und Senioren hilft es nicht nur, irgendwo hingebracht zu werden, sondern zu wissen, dass jemand an ihrer Seite bleibt.
Unterstützung aus einer Hand, ohne Zeitdruck
Ein Satz aus ihrer Antwort bringt ihren Ansatz besonders gut auf den Punkt: Die Unterstützung komme aus einer Hand ohne Zeitdruck, als „helfende gute Seele“. Das ist mehr als nur eine freundliche Formulierung. Es beschreibt ein Modell, das vielen älteren Menschen entgegenkommen dürfte.
Wer Unterstützung im Alltag braucht, möchte nicht jedes Mal neue Gesichter sehen, alles wieder von vorn erklären oder das Gefühl haben, möglichst schnell abgearbeitet zu werden. Viel angenehmer ist es, wenn eine vertraute Person kommt, die die Situation kennt, den Alltag nach und nach versteht und verlässlich da ist. Genau daraus kann Vertrauen entstehen.
Dazu passt auch, dass ein erstes Kennenlernen unverbindlich möglich ist. Wenn jemand unsicher ist, ob diese Form der Unterstützung überhaupt passt, kann zunächst in Ruhe gesprochen werden. Welche Hilfe wird gebraucht? Was ist wichtig? Was soll bleiben, wie es ist? Und stimmt die Chemie? Erst danach entscheidet sich, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.
Für wen dieses Angebot gedacht ist
Petra Krasemann formuliert es erfreulich klar: Ihr Angebot ist für alle Seniorinnen und Senioren gedacht, die sich Unterstützung wünschen, besonders bei gesundheitlichen Einschränkungen. Das heißt im Umkehrschluss auch: Man muss nicht warten, bis gar nichts mehr geht.
Oft ist es klüger, sich Unterstützung dann zu holen, wenn erste Dinge beschwerlich werden. Dann kann Hilfe im Alltag nämlich genau das bewirken, was viele sich wünschen: dass das Leben in den eigenen vier Wänden weiterhin gut gelingt. Nicht mit großem Einschnitt, sondern mit überschaubarer, regelmäßiger Entlastung.
Das betrifft nicht nur Alleinstehende. Auch Menschen, deren Angehörige viel helfen, können davon profitieren. Denn selbst wenn Kinder oder Enkel da sind, können sie nicht immer alles auffangen. Beruf, Familie und eigene Verpflichtungen stoßen irgendwann an Grenzen. Eine alltagsnahe Unterstützung kann hier eine vernünftige Ergänzung sein, ohne dass familiäre Nähe verloren geht.
Selbstbestimmt zu Hause bleiben
Ein zentraler Gedanke hinter dieser Form der Unterstützung ist der Wunsch, möglichst lange im eigenen Zuhause bleiben zu können. Petra Krasemann hilft dabei konkret im Alltag, also genau dort, wo das selbstständige Leben im Kleinen entschieden wird. Sie unterstützt nicht nur bei Aufgaben, die gerade schwerfallen, sondern gibt auf Wunsch auch Hinweise auf weitere Möglichkeiten, etwa zu Hausnotruf, Essenslieferung oder ergänzenden Dienstleistern.
Das ist sinnvoll, weil nicht jedes Problem allein mit Haushaltshilfe oder Begleitung gelöst werden kann. Manchmal braucht es zusätzlich andere Bausteine. Hilfreich ist dann, wenn jemand den Alltag kennt und Hinweise geben kann, welche Unterstützung noch sinnvoll sein könnte. So entsteht Schritt für Schritt ein stabiles Netz, ohne dass gleich alles umgeworfen werden muss.
Auch Angehörige werden entlastet
Wenn ältere Menschen Unterstützung erhalten, hilft das oft nicht nur ihnen selbst, sondern auch ihren Familien. Petra Krasemann beschreibt das sehr praktisch: Wenn sie einen pflegebedürftigen oder unterstützungsbedürftigen Menschen betreut, haben Angehörige Zeit für sich, können eigene Dinge erledigen oder sich einfach stundenweise eine Auszeit gönnen.
Das klingt schlicht, ist im Alltag aber oft entscheidend. Viele Angehörige möchten helfen, geraten dabei aber dauerhaft unter Druck. Wenn jemand verlässlich unterstützt, entsteht mehr Ruhe für alle Beteiligten. Dann müssen Familienbesuche nicht nur aus Erledigungen bestehen, sondern können wieder mehr gemeinsame Zeit sein.
Vertrauen wächst nicht auf dem Papier
Besonders wichtig ist Petra Krasemann, dass Vertrauen wirklich wachsen kann. Sie schreibt offen, dass die Chemie auf beiden Seiten passen müsse. Auch deshalb gibt es das Kennenlerngespräch. Die Unterstützung beginne in der Regel zunächst in einem kleineren Rahmen und entwickle sich dann meist durch Zuverlässigkeit und das Miteinander weiter.
Genau das wirkt glaubwürdig. Vertrauen entsteht nicht durch Werbesätze, sondern durch Erfahrung. Wenn jemand freundlich ist, pünktlich kommt, mitdenkt, zuhört und die vereinbarte Hilfe zuverlässig leistet, wird aus einer Dienstleistung Schritt für Schritt eine tragfähige Unterstützung. Gerade im eigenen Zuhause ist das entscheidend.
Der erste Schritt darf klein sein
Viele Menschen zögern, obwohl sie längst merken, dass Hilfe guttun würde. Vielleicht, weil man niemandem zur Last fallen möchte. Vielleicht, weil man sich noch nicht als hilfsbedürftig empfindet. Vielleicht auch, weil man gar nicht weiß, wie so etwas konkret abläuft. Petra Krasemann wirbt deshalb nicht mit Druck, sondern mit einem einfachen Angebot: Man kann sie unverbindlich kennenlernen, gemeinsam besprechen, wie Unterstützung aussehen könnte, und es dann im besten Fall miteinander ausprobieren.
Das ist wahrscheinlich der vernünftigste Zugang. Denn niemand muss sofort alles entscheiden. Manchmal reicht schon ein erstes Gespräch, um zu merken, dass Unterstützung nicht Verlust von Selbstständigkeit bedeutet, sondern genau dazu beitragen kann, sie länger zu erhalten.
Kurz zusammengefasst: Wobei Petra Krasemann helfen kann
Zur besseren Übersicht hier noch einmal die wichtigsten Bereiche, in denen Petra Krasemann Unterstützung anbietet:
- Fahrten mit dem eigenen Auto zu Terminen
- Begleitung bei Arztbesuchen und anderen Wegen außer Haus
- Einkaufen und Besorgungen
- Hilfe im Haushalt, etwa beim Kochen, Putzen, Bügeln und Bettenbeziehen
- Unterstützung bei Postangelegenheiten und organisatorischen Fragen
- Gesprächspartnerin im Alltag
- Freizeitbegleitung
- Entlastung von Angehörigen
- Hinweise auf weitere Hilfsmöglichkeiten, wenn zusätzliche Unterstützung sinnvoll ist
Wer merkt, dass der Alltag an einzelnen Stellen schwerer wird, muss nicht warten, bis daraus ein großes Problem wird. Oft hilft schon eine verlässliche Person, die mit anpackt, mitfährt, mitdenkt und da ist. Genau dafür steht das Angebot von Petra Krasemann.
Kontakt zu Petra Krasemann
Wer sich angesprochen fühlt oder einfach erst einmal unverbindlich nachfragen möchte, kann direkt Kontakt aufnehmen:
Petra Krasemann
Lebenshelferin der SeniorenLebenshilfe
📍 Am Wiesenweg 7
16727 Oberkrämer OT Bärenklau
📞 Mobil: 0170 / 3256270
✉️ E-Mail: petra.krasemann@senleb.de
🌐 Weitere Informationen:
SeniorenLebenshilfe
Ein erstes Kennenlernen ist unverbindlich möglich. Dabei kann in Ruhe besprochen werden, welche Unterstützung sinnvoll ist und wie diese im Alltag aussehen kann.
Hinweis des Seniorenbeirats Velten
Der Seniorenbeirat Velten stellt in diesem Beitrag das Angebot von Petra Krasemann vor, um über mögliche Unterstützungsangebote im Alltag zu informieren.
Der Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Empfehlung oder Bewertung dar. Eine Beauftragung erfolgt ausschließlich auf eigene Entscheidung der interessierten Seniorinnen und Senioren bzw. deren Angehörigen.
Für Inhalte, Leistungen und Absprachen ist ausschließlich die Anbieterin selbst verantwortlich.