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Sport- und Spieltag 2026 in Velten: Gemeinsam spielen, lachen und in Bewegung bleiben

Am Sonnabend, dem 19. September 2026, wurde in der Ofen-Stadt-Halle wieder gespielt, geworfen, gezielt und geraten. Beim Sport- und Spieltag des Seniorenbeirates Velten waren 41 Spielerinnen und Spieler, 12 Gäste und 24 Helferinnen und Helfer dabei. Von 14 bis etwa 16.30 Uhr gab es viele verschiedene Stationen. Dabei musste niemand besonders sportlich sein. Es ging vor allem um Spaß, Geschicklichkeit und darum, gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verbringen. Auch wer mit Rollator oder Rollstuhl unterwegs war, konnte mitmachen.

Entenangeln, Büchsenwerfen und Golf

Eine der Stationen war das Entenangeln. Viele kennen dieses Spiel noch aus ihrer Kindheit. Die kleinen bunten Enten schwammen im Becken und mussten mit der Angel erwischt werden. Das Spiel war schnell verstanden und sorgte für kleine Erfolgserlebnisse. Auch beim Büchsenwerfen war eine ruhige Hand gefragt. Bunte Dosen wurden zu einem Turm aufgebaut und sollten mit einem Wurf möglichst vollständig abgeräumt werden.

Beim Golfspiel wurde auf eine große Zielmatte gespielt. Wer den Ball gut platzierte, konnte ordentlich Punkte sammeln. Beim Rasendart ging es ebenfalls darum, möglichst genau zu treffen. An anderen Stationen wurde mit Bällen auf Tore und Zielwände gespielt oder ein großer Pezziball durch einen kleinen Parcours bewegt. Auch Geschicklichkeitsspiele gehörten dazu, etwa das Aufbauen eines Turms aus kleinen Holzstäbchen.

Auch der Kopf war gefragt

Nicht nur Arme und Beine kamen zum Einsatz. Auf einem Tisch lagen verschiedene Gegenstände, die sich die Teilnehmer möglichst gut merken sollten. Nach kurzer Zeit wurden sie wieder verdeckt, und dann begann das gemeinsame Überlegen. Solche Aufgaben sorgten immer wieder für Gespräche und machten deutlich, dass beim Sport- und Spieltag nicht nur Bewegung gefragt war.

Der Nachmittag war in zwei Teile gegliedert. Zu Beginn des ersten und auch des zweiten Abschnitts wurden gemeinsam Lockerungsübungen gemacht. Dazwischen gab es Zeit für eine Pause, für Gespräche und für eine kleine Stärkung. Für die Teilnehmer standen Kaffee, Selter, Kekse und Schmalzstullen bereit.

Auch allein konnte man mitmachen

Wer allein zum Sport- und Spieltag kam, musste nicht allein bleiben. Man brauchte keine eigene Mannschaft mitzubringen und konnte auch später dazukommen. Gerade für Menschen, die neu nach Velten gezogen sind oder bisher noch keinen Kontakt zu den Gruppen des Seniorenbeirates hatten, war der Nachmittag eine gute Gelegenheit, andere kennenzulernen. Gesellschaftsspiele boten zusätzlich die Möglichkeit, sich die Zeit zu vertreiben und mit anderen ins Gespräch zu kommen.

Die Teilnehmer spielten in Mannschaften und sammelten Punkte. Am Ende wurden die Leistungen mit Pokalen gewürdigt. Auf den Gruppenfotos ist gut zu sehen, wie stolz die Teilnehmer ihre Pokale in den Händen halten. Ein bisschen Ehrgeiz gehörte also durchaus dazu, aber im Mittelpunkt stand das gemeinsame Mitmachen.

Viele Helfer im Einsatz

Damit an so vielen Stationen gleichzeitig gespielt werden konnte, waren 24 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Sie betreuten die einzelnen Spiele, halfen bei den Abläufen und sorgten mit dafür, dass der Nachmittag reibungslos stattfinden konnte. Ein Dank gilt außerdem dem Hausmeister der Ofen-Stadt-Halle für seine Unterstützung. Als Ehrengast und Schirmherrin war Bürgermeisterin Frau Nebel dabei. Durch die Veranstaltung führte Wolfgang Elbing vom Seniorenbeirat Velten.

Am Ende zeigte sich noch einmal, worum es bei diesem Nachmittag ging: Man musste weder besonders schnell noch besonders fit sein. Man konnte Enten angeln, Bälle werfen, Dosen treffen, Golf spielen, gemeinsam rätseln, Kaffee trinken und miteinander reden.

Wer mitmachen wollte, sollte mitmachen können – auch mit Rollator, auch allein und auch dann, wenn Sport sonst eigentlich nicht zu den eigenen Lieblingsbeschäftigungen gehört.

Lokale Perspektive

Mehr aus dem Leben vor Ort

Die Beiträge in der Viktoriastrasse schauen auf das, was Menschen in Velten begegnet, bewegt und verbindet. So entsteht Schritt für Schritt ein kleines lokales Magazin mit offenem Blick für den Alltag.

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