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Veranstaltung für Senioren: Wohnraumanpassung in Velten – sicher und selbstbestimmt zu Hause wohnen

Die meisten Menschen möchten auch im Alter in ihrer vertrauten Wohnung bleiben. Doch was über viele Jahre problemlos funktioniert hat, kann zunehmend beschwerlich oder sogar gefährlich werden: die hohe Kante der Badewanne, eine schlecht beleuchtete Treppe, lose Teppiche oder eine Türschwelle, die mit dem Rollator nur schwer zu überwinden ist.

Wie sich das eigene Zuhause sicherer und barriereärmer gestalten lässt, darum geht es am Montag, 24. August 2026, im Seniorentreff Poststraße. Die Veranstaltung trägt den Titel „Zuhause wohnen bleiben – heute und morgen!“ und stellt die Vorteile einer Wohnraumanpassung vor. Beginn ist um 14 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Was bedeutet Wohnraumanpassung?

Eine Wohnraumanpassung soll dabei helfen, den Alltag in der eigenen Wohnung möglichst lange selbstständig zu bewältigen. Dabei geht es nicht automatisch um einen vollständigen Umbau. Oft können bereits kleine Veränderungen viel bewirken.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Stolperfallen wie lose Teppiche und Kabel beseitigen
  • Wege und Treppen besser beleuchten
  • Haltegriffe im Badezimmer anbringen
  • rutschhemmende Unterlagen verwenden
  • häufig benötigte Dinge leichter erreichbar aufbewahren
  • das Bett, Sitzmöbel oder die Toilette auf eine angenehmere Höhe bringen
  • Türschwellen reduzieren oder mit kleinen Rampen überbrücken

Solche Maßnahmen können Bewegungen erleichtern und das Risiko von Stürzen verringern. Entscheidend ist nicht, ob eine Wohnung offiziell als barrierefrei gilt, sondern ob sie zu den Menschen passt, die darin leben.

Das Badezimmer ist häufig der erste Ansatzpunkt

Besonders viele Schwierigkeiten entstehen im Badezimmer. Nasse Flächen, wenig Platz und hohe Einstiege können schnell zum Problem werden. Je nach persönlicher Situation können ein Duschhocker, zusätzliche Haltemöglichkeiten, ein erhöhtes WC oder eine bodengleiche Dusche sinnvoll sein.

Nicht alles muss sofort baulich verändert werden. Bei einer Beratung kann zunächst geklärt werden, welche Stelle tatsächlich Probleme verursacht und ob bereits ein einfaches Hilfsmittel genügt.

Welche technischen Hilfen können unterstützen?

Neben klassischen Umbauten gibt es inzwischen zahlreiche technische Hilfen. Dazu gehören Bewegungsmelder für das Nachtlicht, Herdabschaltungen, Hausnotrufsysteme oder einfach zu bedienende Tür- und Rollladensteuerungen.

Nicht jede technische Lösung ist für jeden Haushalt sinnvoll. Bei der Auswahl sollte deshalb nicht die Zahl der Funktionen entscheidend sein, sondern die Frage, ob das Gerät im Alltag tatsächlich zuverlässig genutzt werden kann.

Wer bezahlt eine Wohnraumanpassung?

Je nach persönlicher Situation können Zuschüsse oder Förderungen infrage kommen. Pflegebedürftige mit einem anerkannten Pflegegrad können bei der Pflegekasse einen Zuschuss für sogenannte wohnumfeldverbessernde Maßnahmen beantragen. Der mögliche Zuschuss beträgt derzeit bis zu 4.180 Euro je Maßnahme, wenn die Veränderung die häusliche Pflege erleichtert oder eine selbstständigere Lebensführung ermöglicht.

Daneben existieren Fördermöglichkeiten der KfW für barrierereduzierende Umbauten. Welche Programme verfügbar sind und welche Voraussetzungen gelten, sollte jedoch immer aktuell und vor Beginn der Arbeiten geprüft werden. Die KfW weist ausdrücklich darauf hin, dass Anträge nur möglich sind, solange Fördermittel vorhanden sind.

Ob solche Finanzierungsmöglichkeiten bei der Veltener Veranstaltung im Einzelnen behandelt werden, geht aus der Ankündigung nicht hervor. Wer dazu konkrete Fragen hat, kann sie aber sicher direkt mitbringen.

Veranstaltung im Seniorentreff Poststraße

Wer genauer erfahren möchte, welche Veränderungen im eigenen Zuhause sinnvoll sein könnten und worauf bei einer Wohnraumanpassung zu achten ist, kann die Informationsveranstaltung im Seniorentreff besuchen.

Zuhause wohnen bleiben – heute und morgen!

Termin: Montag, 24. August 2026
Beginn: 14 Uhr
Ort: Seniorentreff Poststraße, Poststraße 17B, 16727 Velten
Teilnahme: ohne Anmeldung

Für weitere Informationen nennt der Flyer Carolyn Schimkat vom Netzwerk Velten als Ansprechpartnerin. Sie ist unter der Telefonnummer 0151 22012780 erreichbar.

Die Veranstaltung dürfte nicht nur für Menschen interessant sein, die bereits konkrete Einschränkungen erleben. Wer sich frühzeitig mit der eigenen Wohnsituation beschäftigt, kann Schwierigkeiten erkennen, bevor daraus ein akutes Problem wird.

Lokale Perspektive

Mehr aus dem Leben vor Ort

Die Beiträge in der Viktoriastrasse schauen auf das, was Menschen in Velten begegnet, bewegt und verbindet. So entsteht Schritt für Schritt ein kleines lokales Magazin mit offenem Blick für den Alltag.

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